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Mycoplasma genitalium: Symptome, Test und Resistenzen 2026

18.05.2026

Mycoplasma genitalium (kurz MG) ist eine sexuell übertragbare bakterielle Infektion, die in der allgemeinen Bevölkerung rund 1,3 Prozent betrifft und bei sexuell aktiven Menschen aus Risikogruppen deutlich häufiger vorkommt [1]. Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome. Trotzdem empfehlen die großen Leitlinien (CDC, IUSTI, BASHH) kein Screening bei Beschwerdefreien, weil unnötige Antibiotika-Gabe die Resistenzlage verschärft [2]. In Deutschland und Österreich sind heute rund zwei Drittel der MG-Stämme makrolid-resistent, jeder vierte deutsche Stamm ist auch gegen Moxifloxacin resistent [3,4]. Wer Symptome hat oder einen positiven Befund bekommt, sollte einen NAAT-Test mit Resistenzbestimmung machen und mit einer Ärztin oder einem Arzt eine resistenzgeführte Therapie planen.

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Was ist Mycoplasma genitalium?

Mycoplasma genitalium ist ein winziges Bakterium ohne Zellwand, das urogenitale Schleimhäute besiedelt. Es wurde 1980 erstmals isoliert, wegen seines langsamen Wachstums lange schwer nachweisbar und gilt heute als anerkannter STI-Erreger. Klinisch verursacht MG vor allem eine Urethritis (Harnröhrenentzündung) bei Männern, eine Cervicitis (Entzündung des Gebärmutterhalses) und gelegentlich eine PID (Pelvic Inflammatory Disease, Entzündung des kleinen Beckens) bei Frauen [2]. Anders als Chlamydien oder Gonorrhoe ist MG aber in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt, obwohl die Prävalenz in manchen Gruppen ähnlich hoch liegt.

Wie häufig kommt Mycoplasma genitalium vor?

Die Prävalenz hängt stark von der untersuchten Gruppe ab. In der breiten Allgemeinbevölkerung liegt sie bei rund 1,3 Prozent, im englischen Natsal-3-Survey identisch für Männer und Frauen [1,5]. In STI-Ambulanzen steigt der Wert deutlich: eine multizentrische europäische Studie von 2023 fand 3,9 Prozent in männlichem Urin und bis zu 5,8 Prozent in weiblichen Proben [6]. Eine italienische Surveillance-Studie aus 2025 mit über 13.000 Proben kam auf 2,9 Prozent insgesamt, aber 13,6 Prozent bei PrEP-Nutzer:innen [7]. Bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), zeigen schwedische und französische Kohorten 10,5 Prozent oder mehr [8,9].

Das auffälligste Muster: ein sehr großer Teil der Infektionen verläuft ohne Beschwerden. Im Natsal-3-Survey hatten 94 Prozent der MG-positiven Männer und 56 Prozent der Frauen keine Symptome [5]. In manchen MSM-Kohorten waren bis zu 93 Prozent asymptomatisch [10]. Wer also fragt, ob "ich es gemerkt hätte", überschätzt seinen Körper.

Welche Symptome verursacht MG?

Wenn Symptome auftreten, ähneln sie denen einer Chlamydieninfektion: Brennen beim Wasserlassen, Ausfluss aus der Harnröhre, Schmerzen beim Sex, Zwischenblutungen, Unterbauchschmerzen. Bei Männern steht die Urethritis (Harnröhrenentzündung) im Vordergrund, bei Frauen die Cervicitis (Entzündung des Gebärmutterhalses) und seltener eine aufsteigende Infektion mit Beckenschmerzen [2]. Bei Männern kann sich daraus zusätzlich eine Epididymitis (Nebenhodenentzündung) entwickeln. Wichtig ist die Unterscheidung zur Inkubationszeit: MG ist per NAAT meist nach rund zwei bis drei Wochen nachweisbar. Mehr dazu im Artikel zum Testfenster bei STI.

Diese Symptome sind nicht spezifisch für MG. Genau deshalb ist die Diagnose ohne Test nicht möglich. Wer wegen Chlamydien-Verdacht zum Test geht und negativ ist, aber trotzdem Beschwerden hat, sollte MG mit prüfen lassen.

Wer sollte sich testen lassen, wer nicht?

Alle aktuellen Leitlinien empfehlen kein routinemäßiges Screening bei Asymptomatischen. Das gilt für die CDC-STI-Guidelines 2021 [2], die europäischen IUSTI-Empfehlungen [11], die BASHH-Leitlinie 2025 [12] und die deutsche und österreichische Praxis nach IUSTI-Vorbild. Begründung: ein großer Teil der Infektionen klärt spontan ab, der Nutzen einer Behandlung ohne Symptome ist unklar, und jede unnötige Antibiotika-Gabe treibt die Resistenz nach oben.

Indikation zum Test besteht bei:

  • Urethritis-Beschwerden (Brennen, Ausfluss, Reizung der Harnröhre), vor allem wenn Chlamydien und Gonorrhoe negativ sind

  • Cervicitis (Entzündung des Gebärmutterhalses) oder unklarer Ausfluss bei Frauen

  • PID (Pelvic Inflammatory Disease, Beckenentzündung)

  • Epididymitis (Nebenhodenentzündung)

  • bestätigtem MG-Befund bei der:m Sexualpartner:in

Extragenitale Tests sind in keiner aktuellen Leitlinie als Routine vorgesehen. Anorektale Tests (im Analbereich) können bei symptomatischer Proctitis (Mastdarmentzündung) bei MSM sinnvoll sein, pharyngeale Tests (im Rachenraum) gelten meist als verzichtbar [11,12].

Wie wird Mycoplasma genitalium getestet?

MG wird über NAAT (Nukleinsäure-Amplifikationstest) nachgewiesen. In den USA sind zwei Tests FDA-zugelassen (Hologic Aptima und Abbott Alinity m), in Europa gibt es zusätzlich CE-IVD-Tests von Roche (cobas TV/MG), Seegene, SpeeDx und anderen [13]. Die Sensitivität liegt je nach Test und Probenart zwischen 77 und 99 Prozent, die Spezifität über 96 Prozent [13,14].

Als Probenmaterial reicht in den meisten Fällen Erststrahlurin (first-catch urine), bei Frauen ist ein Vaginalabstrich noch sensitiver. Wichtig für den Alltag: 1 Stunde nach dem letzten Wasserlassen Pause, dann die ersten 20 bis 30 ml Urin sammeln. Genau so machen wir das in den noquestionsasked-Paketen. MG ist in den Paketen Basic, Smart und Ultimate über Erststrahlurin enthalten.

Was zunehmend wichtig wird: kombinierte Tests, die im selben Lauf nach Makrolid-Resistenzmutationen (vor allem in der 23S-rRNA) suchen. Die SpeeDx ResistancePlus MG zum Beispiel detektiert Resistenz mit einer Sensitivität von 93 bis 100 Prozent [14]. Diese Tests sind nicht überall verfügbar, aber in spezialisierten Laboren in Wien, Berlin und Hamburg machbar.

Warum ist die Behandlung schwieriger geworden?

Hier liegt der eigentliche Grund, warum MG überhaupt relevant ist. Früher reichten 1 g Azithromycin als Einmalgabe und MG war weg. Heute funktioniert das in den meisten Fällen nicht mehr. Eine aktuelle Meta-Analyse aus dem Lancet Microbe 2025 (166 Studien, 41 Länder) gibt die globale Makrolid-Resistenz für 2018 bis 2021 mit 33,3 Prozent an, Fluorchinolon-Resistenz mit 13,3 Prozent, Doppelresistenz mit 6,5 Prozent [3].

In DACH ist die Lage deutlich schärfer:

Land

Makrolid-Resistenz

Fluorchinolon-Resistenz

Stand

Deutschland

69 %

25 %

2024 [4]

Österreich (Wien)

68 %

nicht berichtet

2021 bis 2022 [15]

England (MARS 2024)

64 %

17 %

2024 [16]

Schweden (MSM)

68 %

nicht berichtet

2024 [8]

Die Konsequenz: empirisches Azithromycin ist in vielen Fällen sinnlos. Resistenzgeführte Therapie ist Standard. Das heißt, vor der Antibiotikawahl wird die Probe auf 23S-rRNA-Mutation getestet. Wer empfindlich ist, bekommt Azithromycin im Doxycyclin-Vorlauf. Wer makrolid-resistent ist, bekommt Doxycyclin gefolgt von Moxifloxacin [2,11].

Die schlechte Nachricht: auch Moxifloxacin verliert an Wirkung. Eine zehnjährige Auswertung aus Melbourne mit 1.623 Fällen zeigt einen Rückgang der Heilungsrate von 92 Prozent im Jahr 2017 auf 79 Prozent im Jahr 2023 [17]. Verantwortlich ist eine Mutation in ParC S83I. Sobald auch dort getestet wird (so wie es Melbourne seit 2024 macht), steigt die Erfolgsquote bei Wildtyp wieder auf 89 Prozent [17].

Reserve-Optionen für mehrfach resistente Infektionen sind Pristinamycin (Cure-Rate 71 bis 75 Prozent) und Minocyclin (etwa 68 Prozent, in Kombination mit Metronidazol bis 81 Prozent) [18,19,20]. Beides ist Spezialterritorium und gehört in fachärztliche Hand.

Was bedeutet das für Österreich?

Praktisch dreierlei. Erstens: wer MG-positiv ist, sollte unbedingt auf Resistenztestung bestehen. Die erste österreichische Datenerhebung von Chromy und Kollegen (Medizinische Universität Wien, 2024) zeigte eine genotypische Makrolid-Resistenz von 68 Prozent. Bemerkenswert daran: trotz der hohen Resistenzrate führte empirisches Azithromycin in 68 Prozent der Fälle zu einer Heilung, resistenzgeführte Therapie sogar in 87 Prozent [15]. Das heißt nicht, dass empirisches Azithromycin gut ist. Es heißt, dass Resistenzbestimmung in Österreich machbar und sinnvoll ist, und dass die Versorgungslage realistisch besser werden kann.

Zweitens: ein "Mein Hausarzt hat mir Azithromycin verschrieben und es war weg" Ergebnis ist heute mit Vorsicht zu genießen. Es kann sein, dass die Infektion zurückkommt oder nur in den Hintergrund tritt. Drittens: Partner:innen mittesten und mitbehandeln lassen. Sonst Ping-Pong.

Eine Sache, die noch nicht in den Leitlinien steht, aber sich in den DACH-Daten abzeichnet: bei sehr hoher lokaler Resistenz gehen einige Zentren bereits empirisch zu Doxycyclin plus Moxifloxacin über, wenn die Resistenzbestimmung nicht binnen Tagen verfügbar ist [4]. Das ist eine Pragmatismus-Entscheidung, keine offizielle Empfehlung.

Was kostet ein MG-Test?

STI-Tests kosten in Österreich ab 85 Euro bis über 200 Euro, je nach Anbieter, Erreger oder Panel. MG ist bei noquestionsasked in jedem Standardpaket über Erststrahlurin enthalten. Beim Kassenarzt wird MG selten und nur bei klarer Symptomatik getestet, ein Privattest in einem Spezial-Labor liegt einzeln im ähnlichen Preisrahmen. Eine vollständige Kostenübersicht zu STI-Tests in Wien findest du im Vergleichs-Artikel STI-Test in Wien.

Häufige Fragen

Ist Mycoplasma genitalium gefährlich? Unbehandelt kann MG bei Frauen zu einer PID (Pelvic Inflammatory Disease, Entzündung des kleinen Beckens) und damit zu erhöhtem Risiko für Eileiterschwangerschaft und Fruchtbarkeitsproblemen führen [2]. Bei Männern ist die wichtigste Folge wiederkehrende Urethritis (Harnröhrenentzündung). Akut bedrohlich ist MG nicht, das langfristige Risiko aber real genug, um Symptomatische zu behandeln.

Geht Mycoplasma genitalium von alleine weg? Bei einem Teil der Infektionen ja. Wie hoch die spontane Clearance-Rate genau ist, ist nicht abschließend geklärt. Genau deshalb empfehlen die Leitlinien gegen Screening bei Asymptomatischen, einen Eingriff zu unterlassen den der Körper oft selbst löst [2,11].

Wird Mycoplasma genitalium beim Sex übertragen? Ja. Vaginal-, anal- und oralgenitaler Sex können MG übertragen. Präservative reduzieren das Risiko deutlich, beseitigen es aber nicht. Beim Oralsex ist die Datenlage zu pharyngealer Übertragung (Übertragung in den Rachenraum) dünn, eine Routine-Testung des Rachens wird nicht empfohlen [11].

Welcher Test ist der beste für Mycoplasma genitalium? Ein NAAT (PCR oder TMA) aus Erststrahlurin oder Vaginalabstrich. Bei positivem Befund zusätzlich Resistenztestung auf 23S-rRNA-Mutation. Apotheken-Schnelltests für MG gibt es nicht in zugelassener Form, Selbsttest-Kits ohne Labor sind für MG nicht sinnvoll.

Ist Mycoplasma genitalium heilbar? Ja, bei korrekter Diagnostik und resistenzgeführter Antibiotikatherapie liegen die Heilungsraten je nach Resistenzlage zwischen 70 und 90 Prozent [17,18]. Wichtig: keine Selbsttherapie mit alten Azithromycin-Resten aus der Hausapotheke. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit wirkungslos und produziert Resistenzen.

Wer MG hat, hat ein Antibiotikaproblem. Wer MG nicht hat, sollte sich nicht ohne Anlass testen lassen. Beides ist erwachsen.

Bei Symptomen: Test machen, am besten gleich mit Resistenzbestimmung. STI-Test bei noquestionsasked buchen, Erststrahlurin reicht.

Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei konkreten Beschwerden oder Fragen zur Therapie wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt.

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Quellenliste

[1] Baumann L, Cina M, Egli-Gany D, et al. Prevalence of Mycoplasma genitalium in different population groups: systematic review and meta-analysis. Sex Transm Infect. 2018. (Pooled prevalence 1,3 Prozent in der allgemeinen Bevölkerung, Hochlohnländer)

[2] Workowski KA, Bachmann LH, Chan PA, et al. Sexually Transmitted Infections Treatment Guidelines, 2021. MMWR Recomm Rep. 2021;70(4):1 bis 187. doi:10.15585/mmwr.rr7004a1

[3] Chua TP, Vodstrcil LA, Murray GL, et al. Evolving patterns of macrolide and fluoroquinolone resistance in Mycoplasma genitalium: an updated systematic review and meta-analysis. Lancet Microbe. 2025. (166 Studien, 41 Länder, samples through 2021)

[4] Dumke R. Infections with the human pathogenic Mycoplasma species M. genitalium and M. pneumoniae: current epidemiological aspects. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz. 2025. (Makrolid-Resistenz 69 Prozent, Moxifloxacin-Resistenz 25 Prozent im deutschen Konsiliarlabor)

[5] Sonnenberg P, Ison CA, Clifton S, et al. Epidemiology of Mycoplasma genitalium in British men and women aged 16 to 44 years: evidence from Natsal-3. Int J Epidemiol. 2015. (Prävalenz 1,2 Prozent Männer, 1,3 Prozent Frauen, 94 Prozent Männer und 56 Prozent Frauen asymptomatisch)

[6] Perry MD, Jones S, Bertram A, et al. The prevalence of Mycoplasma genitalium and Trichomonas vaginalis at testing centers in Belgium, Germany, Spain, and the UK using the Cobas TV/MG molecular assay. Eur J Clin Microbiol Infect Dis. 2023.

[7] Rossotti R, Nava A, D'Amico F, et al. Increasing incidence of Mycoplasma genitalium is driven by people living with HIV and PrEP users. Int J STD AIDS. 2025. (n = 13.504, PrEP-Nutzer:innen 13,6 Prozent)

[8] Bjartling C, Kertes R, Kristiansen S, et al. Prevalence of Mycoplasma genitalium and macrolide resistance in rectal and urine samples among men who have sex with men in Sweden. Sex Transm Infect. 2024.

[9] Bercot B, Charreau I, Rousseau C, et al. High prevalence and high rate of antibiotic resistance of Mycoplasma genitalium infections in men who have sex with men: a substudy of the ANRS IPERGAY PrEP trial. Clin Infect Dis. 2021.

[10] Ring A, Balakrishna S, Imkamp F, et al. High rates of asymptomatic Mycoplasma genitalium infections with high proportion of genotypic resistance to first-line macrolide treatment among MSM in the Zurich Primary HIV Infection Study. Open Forum Infect Dis. 2022.

[11] Jensen JS, Cusini M, Gomberg M, Moi H. 2016 European guideline on Mycoplasma genitalium infections. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2016. (IUSTI European Guideline, weiter als Referenz aktuell)

[12] Soni S, Fifer H, Al-Shakarchi Y, et al. British Association of Sexual Health and HIV national guideline for the management of infection with Mycoplasma genitalium, 2025. Int J STD AIDS. 2026.

[13] Gaydos CA, Manhart LE, Taylor SN, et al. Molecular testing for Mycoplasma genitalium in the United States: results from the AMES prospective multicenter clinical study. J Clin Microbiol. 2019.

[14] Tabrizi SN, Su J, Bradshaw CS, et al. Prospective evaluation of ResistancePlus MG, a new multiplex quantitative PCR assay for detection of Mycoplasma genitalium and macrolide resistance. J Clin Microbiol. 2017.

[15] Chromy D, Starossek L, Grabmeier-Pfistershammer K, et al. High cure rates of Mycoplasma genitalium following empiric treatment with azithromycin alongside frequent detection of macrolide resistance in Austria. Infection. 2024;52:1921 bis 1930. doi:10.1007/s15010-024-02261-6

[16] Bennet KF, Johnson JEC, Vivekanand S, et al. Key findings from the 2024 Mycoplasma genitalium Antimicrobial Resistance Surveillance (MARS) programme. Int J STD AIDS. 2026.

[17] Matthews LG, Vodstrcil LA, Wild NL, et al. Declining efficacy of moxifloxacin for Mycoplasma genitalium infection: time for fluoroquinolone-resistance guided therapy? J Infect Dis. 2026.

[18] Geddes G, Peter E, Saweres H, et al. Efficacy of pristinamycin in the treatment of people with Mycoplasma genitalium infection experiencing resistance-guided treatment failure: an observational study. Sex Transm Infect. 2026.

[19] Clarke EJ, Vodstrcil LA, Plummer EL, et al. Efficacy of minocycline for the treatment of Mycoplasma genitalium. Open Forum Infect Dis. 2023.

[20] Htaik K, Vodstrcil LA, Plummer EL, et al. Efficacy and tolerability of the combination of minocycline and metronidazole for macrolide-resistant Mycoplasma genitalium. J Antimicrob Chemother. 2025.

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